Haus Hackenberg

Ein Haus für eine vierköpfige Familie. Es handelt sich um die erste Realisierung des Allgäu-Hauses aus dem Workshop des ROTIS-Forums (von Florian Aicher) von 1998. Der Entwurf (damals ein 1. Preis) gefiel den Bauherren auf den ersten Blick und wurde auf die Wünsche und Erfordernisse der Familie und auf die Gegebenheiten des Ortes hin weiterentwickelt.

Das Prinzip bleibt allerdings erhalten: ein Haus mit Allgäuer Tugenden:

  - sparsam,
  - zweckmäßig,
  - schlicht,
  - in die Landschaft passend.

Die Bauweise sollte rein aus Holz und Glas mit etwas Stahl bestehen. Die Wände und Decken sind deshalb rein aus Massivholz ausgeführt.

Die Wände sind z.B. 40 cm stark aus Holz ohne Dämm- und Luftschichten. Die letztlich gewählte Konstruktion wurde mit dem ausführenden Zimmerer entwickelt.

Da Holz wurde von den Bauherren selbst als Rohware eingekauft. Es handelt sich um Weißtannenholz aus der Umgebung, das im Winter 2004/5 geschlagen wurde. Auch sämtliche Ausbaumaterialen wie Fußböden und Möbel wurde aus den Restprodukten der Holzmenge gearbeitet.

Beheizt wird dies Haus mit einem einzigen Ofen, der zugleich massiv gemauerte Treppe ist. An sonnigen und kalten Wintertagen, die im Oberallgäu häufig sind, übernehmen Fassadenkollektoren die gesamte Heizung und Warmwasserbereitung.

Baujahr: 2005

Tragwerksplanung: Florian Diepolder, Kempten

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